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Ausbildung: Soziale Berufe

Was sind eigentlich Soziale Berufe? Die Arbeit im sozialen Bereich hat ihren ganz eigenen Reiz. Jeden Tag warten neue Menschen und neue Herausforderungen auf dich. Und so wirst du immer wieder mit interessanten Schicksalen und Geschichten konfrontiert. Die Arbeit im sozialen Bereich kann auf der einen Seite richtig spannend sein und dir andererseits auch einiges abverlangen.

Bin ich geeignet für einen sozialen Beruf?

Diese Frage ist als Erstes zu beantworten bevor du über eine Ausbildung im sozialen Bereich nachdenkst. Folgenden Fragen können dir dabei auf die Sprünge helfen:

1. Willst du unbedingt mit Menschen arbeiten?
2. Unterstützt du andere gerne bei der Lösung von Problemen?
3. Besitzt du Empathie? Begegnest du anderen Menschen immer mit dem nötigen Mitgefühl und Respekt?
4. Handelst du stets verantwortungsbewusst und zuverlässig?
5. Kannst du bei Problemen genügend Geduld aufbringen?
6. Kannst du den emotionalen und körperlichen Belastungen Stand halten?
7. Bist du teamfähig?
8. Kannst du auf Menschen zugehen und hast keine Berührungsängste?
9. Fällt es dir leicht, Kompromisse zu finden und wenn nötig Zivilcourage zu zeigen?

Dies sind nur ein paar der notwendigen Skills, die für soziale Berufe notwendig sind. Einiges kann man sich währende der Ausbildung aneignen bzw. ausbauen. Doch die wichtigsten Skills wie Teamfähigkeit, Empathie, Belastbarkeit und unbedingt mit Menschen arbeiten zu wollen, sollten schon vorhanden sein.

Kannst du alle Fragen mit einem „Ja“ beantworten, bist du der perfekte Kandidat für einen Beruf im sozialen Bereich.

Soziale Berufe – die Schulische Ausbildung

In den meisten sozialen Berufen handelt es sich um eine sogenannte schulische Ausbildung. Diese wird mit Einsätzen in Praktikumstellen ergänzt. Die Ausbildung findet an Berufsschulen bzw. Fachschulen statt. Um zusätzlich die nötige Praxiserfahrung zu sammeln, werden in verschiedenen Einrichtungen Praktikumsplätze eingerichtet, in denen die Auszubildenden regelmäßig zum Einsatz kommen. Diese können sich in sozialen Einrichtungen wie Pflegeheimen, Krankenhäusern und Reha-Kliniken befinden. Träger solcher Einrichtungen sind zum Beispiel die Diakonie, die Caritas oder das Deutsche Rote Kreuz aber auch die katholische und evangelischen Kirche.

In der Berufs- und Fachschule bekommst du die Ausbildungsinhalte vermittelt, die du für deinen späteren Beruf benötigst. Dazu gehören je nach Fachbereich Kenntnisse der:

  • Pädagogik
  • Medizin
  • Pflege

Oftmals ist es so, dass im ersten Ausbildungsjahr der Fokus auf der Wissensvermittlung in der Berufsschule liegt, um für die ersten praktischen Einsätze ein notwendiges Grundverständnis zu schaffen. Ab dem 2. Ausbildungsjahr kommt es dann zu mehr praktischen Einsätzen.

Arbeitsbereiche sozialer Berufe

Die soziale Arbeit wird in mehrere Bereiche unterteilt:

  • Soziale Arbeit (Sozialassistenten)
  • Medizin (Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger)
  • Pflege (Altenpfleger, Heilerziehungspfleger)
  • Therapie (Ergotherapeut, Logopäden, Physiotherapeut)
  • Erziehung (Erzieher)

Arbeit mit Kindern im sozialen Bereich

In Kindergärten, Kinderkrippen und Tagesstätten werden qualifizierte Erzieher gesucht. Hier kannst du dich verwirklichen, wenn du Kinder fördern und dafür sorgen willst, dass sie sich gut entwickeln. Und auch Kinderpfleger sind mehr und mehr gefragt. Als solcher unterstützt du die Erzieher bei ihrer Arbeit und arbeitest sogar in Familien mit.

Menschen in Not unterstützen

Als Sozialassistent arbeitest du in Familien oder in Einrichtungen der Heilerziehung und Kinderpflege. Hier unterstützt du hilfebedürftige Personen dabei ihren Alltag zu bewältigen. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung.

In der Pflege arbeiten

Im Bereich der Pflege gibt es gleich mehrere Ausbildungsmöglichkeiten. So kannst du entweder als Pflegefachkraft kranken und alten Menschen zur Seite stehen oder als Heilerziehungspfleger Menschen mit Behinderungen entlasten.

Im medizinischen Bereich Erfüllung finden

Um im Krankenhaus, einer Rehaklinik oder auch einer Praxis zu arbeiten musst du nicht unbedingt Arzt werden. Es gibt viele medizinische Berufe, die dich in solche Einrichtungen führen. Das wäre zum Beispiel die Arbeit als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. Oder, wenn du mehr Aktion möchtest, der Einsatz als Rettungssanitäter. Medizinische Fachangestellte sind ebenso überall zu finden. Sei es als Laborassistent, in der Anmeldung einer Arztpraxis oder Klinik oder als Assistenz beim Hausarzt.

Therapeutisch tätig werden

Dir liegt es sehr am Herzen anderen zu helfen? Dann ist der therapeutische Bereich für dich vielleicht das Richtige. Hier kannst du als Physio- oder Ergotherapeut anderen Menschen helfen, wieder gesund zu werden und ins Leben zurückzufinden.

Der Einstieg in den sozialen Bereich

Im Gegensatz zu vielen anderen Berufen, kannst du im sozialen Bereich mit einer Helfer-Ausbildung beginnen, die nur zwei Jahre in Anspruch nimmt. Danach weißt du mit Sicherheit, ob dieser Berufszweig etwas für dich ist und kannst den Abschluss als Sprungbrett für deine weitere Karriere nutzen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

In vielen Fachrichtungen der sozialen Berufe hast du die Möglichkeit auch nach der Ausbildung noch ein Studium zu beginnen oder dich durch unterschiedliche Weiterbildungen weiter nach oben zu arbeiten. Es werden unzählige Vollzeit- und Fernstudiengänge angeboten, die für eine Förderung infrage kommen und auch neben dem Job bewältigt werden können.

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